danke der nachfrage – mir gehts beschissen…

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Feb 17th, 2012
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heute morgen kam mir der gedanke zu diesem blogpost…
ich weiss nicht ob ich das so schreiben kann, aber gerade besteht von meiner seite aus der wunsch danach…

wenn etwas passiert ist es für mein empfinden immer spannend und aufschlussreich alle teile einer geschichte zu erfahren. wenn man nur teile von einer person erfaehrt schwingen dort immer, als widerhall der eigenen geschichte, die punkte mit die einen besonders treffen oder beschäftigen. jeder mensch hat seine eigene wahrnehmung und jeder versteht oder verarbeitet sachen immer etwas anders. ein “ich hab dich lieb” ist für eine person eine normale Äußerung, für einen anderen ist es eine vertraulichkeit die eifersucht und misstrauen schuert… aber wenn nicht mit einander geredet wird oder das mal angesprochen wird ist so eine Äußerung vielleicht der anfang vom ende. zudem darf beides auch sein und in der kommunikation darüber kann das klar werden und auch durchaus so stehen bleiben. es geht, nach meinem empfinden, weniger um gewinnen oder verlieren, sondern eher um eine verstaendigung. ein abgleich von zwei menschen oder mehr, eine positionierung jedes einzelnen und ein finden von gemeinsamkeiten. wenn die fronten sich aber verhaerten oder gar nicht gefragt wird wie es dem anderen damit geht dann läuft es auseinander.

ein beispiel: wenn ich etwas sage kann ich mir denken wie der andere reagiert. aber das mache ich aus meiner geschichte, aus meiner wahrnehmung. wenn ich denke das eine Äußerung den anderen wuetend macht, dann reagiere ich darauf auch anders, oder fahre im vorfeld auch direkt schutzmechanismen hoch. wenn ich aber frage wie es dem anderen damit geht oder wie es bei ihm ankommt dann kann es durchaus sein das ihn die Äußerung eher kalt lässt. sie macht nicht wütend und eine im vorfeld hochgezogene schutzmauer weil man ja erwartet das derjenige wütend wird kann irritierend auf den anderen wirken.
was ich damit sagen moechte ist: wenn man den anderen nicht fragt wie es ihm damit geht oder wie es ihm geht, wird das nie abgeglichen werden. man handelt mit dem menschen aus der eigenen Einschätzung heraus und der andere wird nicht gefragt.
das wiederum fuehrt unter umständen dazu das sich die situation total parkt und nichts mehr geht.

so ist es auch bei ereignissen… hier ist es vielleicht auch besser, oder gar fairer, alle seiten zu hören um sich selber ein bild zu machen. ich persoenlich mache mir gerne selber mein bild und versuche erst zu verstehen was da los ist um mir selber zu einer meinung zu kommen. gerade wenn ich mit den betroffenen personen zeit verbracht habe und sie mir wichtig sind.
eine seite – eine geschichte – beide seiten – zwei geschichten… wie bei einer muenze… je nachdem wie man sie dreht sieht man nur eine seite, aber um beide zu sehen muss man sich auch beide anschauen. erst dann kann man, nach meiner meinung nach, entscheiden welche seite schoener ist oder ob beide vielleicht gefallen…

wie dem auch sei: danke der nachfrage – mir gehts beschissen…

eine schnelle welt

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Jan 16th, 2011
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wir leben in einer schnellen hektischen Welt. es herrscht eine permanente dauerbefeuerung von eindrücken und informationen. Werbung, fernsehen, handys, Musik und so weiter. alles ist immer omnipräsent und man merkt erst wie viel man taeglich ausgesetzt ist wenn das mal nicht der fall ist.
aktuell habe ich nicht die gelegenheit fernsehen zu schauen, komme selten in die Welt draussen und bin nun gezwungen mich mit mir selber zu beschaeftigen. es ist sehr interessant wie sehr man mittlerweile daran gewöhnt ist unterhalten zu werden.
es ist sehr ungewohnt sich mit sich selber zu beschaeftigen, mit wenig moeglichkeiten den tag zu gestalten.
mir ist erst durch dieses setting jetzt aufgefallen wie viel eindruecke taeglich auf mich eingewirkt haben. es geht morgens los mit dem Wecker der den menschen aus dem schlaf reisst. danach erfolgt das Ritual des Aufstehens, zähne putzen, Radio an, musik erstmal in den raum bringen. dann schauen was an emails sich angesammelt hat, eine rauchen und draussen dann zuschauen wie der Rest der welt sich auf seine weg macht. die kinder machen sich auf den weg zur schule, draussen läuten die glocken von einer Kirche, es fahren Autos durch die Strasse, irgendwo bellt ein hund. menschen eilen aus den Häusern und machen sich hektisch auf den weg zur arbeit.
das geraeusch der Kaffeemaschine, der taegliche Ritus des aufraeumens und wegraeumens. dann auf den weg zur Arbeit, vorbei an unzaehligen anderen menschen, werbetafeln, autos und Geschäften mit aushaengen.
ueberall hektisches treiben. das handy in der tasche fuer permanente erreichbarkeit. auf der arbeit das telefon, internet zugang und email. gespraeche mit Kollegen und kunden. druckergeraeusche, papier, lesen und hoeren.
da ist eine pause zum rauchen eine insel der ruhe. dabei dann gespraeche mit anderen rauchern.

wie schon gesagt, hat man das alles nicht um sich, dann fällt das einem erst recht auf. vorher ist das normal und man fragt sich, oder zumindest ich, warum man sich gestresst fühlt.
man schaut schliesslich einen film im fernsehen, nutzt die werbepausen fuer diverse andere Sachen, wie essen kochen, leert die Waschmaschine die gerade zum zehnten mal piept weil sie durchgelaufen ist. dann klingelt das telefon waehrend man die emails neben dem film liest weil man eh gerade nicht aufpasst und kocht nebenher weiter. dann klingelt es an der tuer, es gibt noch ein verspaetetes paket. Unterschrift, Telefonat weiterfuehren, das essen nochmal umruehren und schauen was nach dem film im fernsehen noch kommt im netz. da dann evtl noch mit einem Kumpel chatten der gerade online gekommen ist.

wenn man das alles mal im Zusammenhang sieht ist es glaube ich verstaendlich warum ich gerade nichts mit mir anfangen kann. dabei kann ich so viel machen. schreiben und lesen, malen und einen Spaziergang im Wald.

krasses kontrastprogramm, oder?

naja, es wird besser, aber zumindest wird jetzt so langsam einiges klar. weniger ist mehr und während ich schreibe hoere ich ein hoerbuch, aber schreiben und zuhoeren ist schwer. gleich wenn ich fertig bin starte ich dann nochmal von vorne, schliesslich mag ich doch gerne wissen was passiert ist.

in diesem sinne: schaut mal selber was ihr alles gleichzeitig macht und wie ihr euch befeuert… alles gleichzeitig macht kaputt, ich weiss das nun :)

diaspora – erster eindruck

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Nov 12th, 2010
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ich habe mir mal die zeit genommen und habe mir diaspora angeschaut.

das installieren ging recht problemlos mit der anleitung von rob mc ghee.

wer sich fragt was das ueberhaupt sein soll hier eine kurzfassung von dem was ich verstanden habe:
es handelt sich vom prinzip um eine open source fassung von facebook, jeder kann das system selber hosten und es ist das ziel das jeder nutzer komplette kontrolle ueber seine daten hat. es wird nichts zentral gespeichert und der datenmissbrauch wie er bei facebook immer wieder geplant ist soll damit unterbunden werden.
wen es interessiert, hier ein link zum endgueltigen loeschen von seinem facebook account (normalerweise wird er nur deaktiviert und alles bleibt bei facebook liegen) facebook account komplett loeschen.
jeder seed (also eine instanz von diaspora) kann mit anderen seeds verbunden werden, sodaß sich damit aus einzelnen instanzen eine komplettes netzwerk aus kontakten erstellen laesst.
zudem sind services geplant mit denen man einen post auch oeffentlich machen kann und damit wird dann ein twitter post erstellt oder gar ein facebook post.

generell finde ich die idee mehr als interessant und das projekt hat auch (meiner meinung nach) richtig fuer aufruhr gesorgt als es bei kickstarter zur finanzierung angepriesen wurde. hier war von den entwicklern ein ziel von 10000 dollar geplant und 200000 dollar sind am ende zusammen gekommen. es besteht also durchaus interesse an einer derartigen software. diaspora bei kickstarter

fuer die erste version die veroeffentlicht wurde ist es schon recht stabil und gibt einen schoenen eindruck davon was geplant ist.
es gibt noch einige bugs, das einladen von freunden funktioniert nicht richtig, das hinzufuegen von nutzern in einzelne aspekte klappt auch noch nicht so richtig.
aber das was da ist und was man sich anschauen kann schaut schon sehr nett aus. ich bin gespannt was da schlussendlich rauskommt.
es ist jedenfalls viel aktivitaet in dem projekt, bis jetzt waren jeden tag ueber 40 aenderungen. es geht also voran. zum anschauen ist es schon ganz nett.
wer moechte kann sich das bei mir anschauen, falls es mal nicht so funktioniert dann nicht aergern, ist halt noch eine preview. hier der link dahin: diaspora.experimentalgrounds.de. fuer den ersten eindruck ist es jedenfalls ganz nett.

Start von “dashörspielradio.de”

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Jul 7th, 2010
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Ich habe meine Seite www.dashoerspielradio.de beziehungsweise www.dashörspielradio.de heute online gestellt.
Es ist bei weitem noch nicht der Content vorhanden wie ich gerne haben möchte, aber das wird mit der Zeit wachsen.
Auf dieser Seite werde ich zukünftig alles sammeln was rund um das Hörspiel interessant ist. Veröffentlichungstermine, Folgenübersichten etc.

Ich hoffe das die Seite am Ende das wird was ich mir darunter vorstelle.

opt out fuer iAd network

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Jun 28th, 2010
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wo ich das gerade lese das apple nun von dem justizministerium (golem artikel) behakelt wird:
es gibt die moeglichkeit fuer die user von ios4 die personalisierte werbung abzuschalten, siehe support artikel von apple.

ist vielleicht gut zu wissen :) ich selber habe noch keine app mit iads.

apache vs cherokee

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Jun 28th, 2010
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seit einiger zeit habe ich meinen eigenen vserver.

bei der ganzen konfiguration bin ich ueber den cherokee webserver gestolpert, hauptsaechlich deswegen weil @nurtext damit herumgespielt und getwittert hat.

bis dahin war mir nur der light-htppd bekannt, der resourcenschonender arbeiten sollte als der apache.

der vserver hat nicht so extrem viel ram und ich habe mir mal angeschaut wie es mit dem speicherverbrauch aussieht und dann speicherverbrauch unter last.

wer es nicht kennt, einen schoenen einfachen lasttest kann man mit dem apache benchmark tool machen, kurz ab. hier ein link mit einer kurzen beschreibung stress test apache with ab.

was der cherokee ohne probleme (und mit minimal erhoehtem speicherbedarf) abgearbeitet hat, hat den apache voll beschaeftigt und mich dazu gezwungen den vserver ueber den vadmin neu zu starten, da nichts mehr ging.

das war schlussendlich fuer mich das #1 argument, apache ist nett, aber cherokee ist besser, resourcenschonender und performanter.

was noch hinzu kommt: der cherokee hat fuer das management eine schicke web gui die den admin an die hand nimmt und die ganzen einstellungen einfach, komfortabel und fehlervorbeugend machen laesst.

falls du noch fragen haben solltest, dann kannst du dich gerne an mich wenden, alternativ an @nurtext der den server fuer osx kompiliert hat und dort erfahrung hat.

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